Selten hätte mir die Nachrichtenlage mehr Stoff zum Bloggen bieten können als dieser Tage das Thema “Lichtenstein” und der Fall “Postwinkel”. Ich habe sehr lange überlegt und am Ende doch beschlossen zu schweigen. Auch Finanzämter und Staatsanwälte sind in der Lage meinen Blog zu lesen. Für das Erhaschen von ein paar bescheidenen Leserzahlen mache ich mich nicht der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig.
Nur wie das Leben so spielt, bin ich gerade heute ein weiteres mal schwer ins Grübeln gekommen. Ausschlaggeben war ein Anruf am frühen Morgen (zwei Stunden Zeitverschiebung) aus Moskau. Jedenfalls bot mir ein sehr wichtiger Vertreter des FSB (die KGB-Nachfolgeorganisation) am Telefon 4,2 Millionen Euro für eine CD. Eine Daten-CD, randvoll mit echt sensiblen Aufzeichnungen über russische Oligarchen, welche ihre Gelder ins Ausland verschoben haben.
Mein Russisch hat sich in den letzten Monaten sehr verbessert und so bat ich meinen Gesprächspartner aus der “Lubjanka” um ein wenig Zeit, mir den Schlaf aus den Augen zu reiben und so. Inzwischen habe ich beschlossen, meine Antwort exklusiv im Blog zu veröffentlichen!
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