Yacht der Superlative

Heute Morgen absolvierte die Yacht „Eclipse“ ihre erste umfangreiche Probefahrt. Mit einer Länge von 163 Meter baut die Hamburger Werft Blohm & Voss nicht nur die größte Yacht der Welt, sondern gleichzeitig auch die teuerste Privatyacht aller Zeiten. Geschätzte Baukosten: 800 Millionen Euro! Auftraggeber der Yacht ist diesmal kein Scheich vom Persichen Golf, sondern der russische Oligarch Roman Abramowitsch.


Foto Wikipedia: Die “Eclypse” im Hamburger Hafen.


Foto Wikipedia: Die “Eclypse” im dänischen Frederikshavn.

Die “Eclipse” ist vollgestopft mit Sicherheitstechnik: Zu den eher simplen Maßnahmen gehören Scheinwerfer unterhalb der Wasserlinie, gepanzerte Bullaugen, unzählige Bewegungsmelder und elektronische Störmaßnahmen gegen die Digitalfotografie.

Zur robusten Verteidigung gehört ein Klein-U-Boot und ein Luftabwehrsystem. Diese Geräte werden später auf einer russischen Werf nachgerüstet. Das deutsche Waffenkontrollgesetz verbietet den Verkauf solcher Systeme an Privatpersonen.

Auf den insgesamt neu Decks gibt es einen Pool, ein Kino, eine Disco und zwei Landeplätze für Hubschrauber. Neben der zweifellos luxeriösen Eignerkabine und den Räumen für die Crew, bietet die Yacht Platz für 24 Gäste.


Foto Wikipedia: Die “Pelorus” bei Stockholm.

Abramowitsch ist bereits Eigner von verschiedenen Yachten und zu seiner Flotte gehören so gut klingende Namen wie “Pelorus”, “Sussurro” und “Ecstasea”. Die “Pelorus” hat über 40 Mann Besatzung und alleine die Unterhaltskosten dürften bei eine Millionen US-Dollar liegen: Monat für Monat!

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5 Responses to Yacht der Superlative

  1. Loco says:

    Davon leben eine Menge Leute…

  2. graphodino says:

    Und das is’ ‘ne Yacht? – Du lieber Himmel! Ich will ja lieber doch gar nicht reich und schön sein usw., chchch…

  3. Tomik says:

    @graphodino

    Was irritiert Dich?

    Die Größe, der Preis oder doch das Luftabwehrsystem?

  4. Tomik says:

    @loco

    Vom Bau und vom Unterhalt.

    :-)

  5. graphodino says:

    Alles! Muahaha! Ich bin doch Fan von Eschbach, und im “Eine-Billion-Dollar”-Roman beschreibt der ja “so was” – allein: das gibt es wohl wirklich!!!

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