Wer heutzutage Multimilliardär ist und Geld im Überfluss besitzt, engagiert sich entweder sozial oder sucht sich ein sehr teures Hobby. Nun, der russische Oligarch Roman Abramowitsch leistet sich gleich zwei teure Hobbys: Fußball und Yachten. Ein paar hundert Millionen Euro (600 Mio. Euro lt. Wikipedia) dürfte Abramowitsch seit 2003 in den Londoner Club FC Chelsea gesteckt haben. Wer kann der kann! Doch der FC Chelsea war zuletzt 2006 Englischer Fußball-Meister. Und im Geschäftsjahr 2008 wies der Londoner Verein den Rekordverlust von 83 Millionen Euro in seinen Büchern aus.
Wie auch immer, schließlich ist Fußball nicht rund um den Globus die wichtigste Nebensache der Welt. Deshalb leisten sich Milliardäre weltweit auf einen ganz anderen Schauplatz den ultimativen Wettkampf, ich spreche dabei von Mega-Luxus-Yachten. Die Regel ist so einfach wie nachvollziehbar: Je länger eine Yacht um so “vermögender” erscheint der Besitzer. Die Faustregel im Yachtbau, wonach ein Meter Yacht eine Millionen Euro kostet, ist bei den aktuell auf Kiel liegenden Megayachten vollkommen außer Kraft gesetzt.
Bei der Fußballweltmeisterschaft im Sommer 2006 in Deutschland residierte Roman Abramowitsch auf der 115 Meter langen Yacht “Pelorus” im Lübecker Hafen. Von dort aus flog er mit dem Hubschrauber zu den einzelnen Spielen. Nächstes Jahr findet die Fußball-WM in Südafrika statt. Abramowitsch wird auch dann wieder seine beiden liebsten Hobbys verbinden wollen und mit der Luxusyacht “Eclipse” in Kapstadt vor Anker gehen.
Am 11. Juli 2010 wird das Finalspiel der Fußball-WM in Johannesburg ausgetragen. Hebt der russische Oligarch dann per Hubschrauber von seiner “Eclipse” ab, wird das ein ganz besonderer Moment sein: Am Tag des Endspiels erleben nämlich Teile der Südhalbkugel eine seltene totale Sonnenfinsternis – Eclypse – der Coup des Roman Abramowitsch wäre perfekt.
Ich bin echt gespannt, wann so Wirtschaftsbosse anfangen, (größere “Mengen”) Land aufzukaufen und eigene Staaten zu bilden…
Es lohnt sich nicht, Spießer zu sein, echt!!!
Trotzdem einen ersprießlichen Restsonntag wünscht
Das Fossil