Augen auf beim Immobilienkauf
Aufgrund rasant steigender Staatsdefizite und einer mehr als großzügigen Liquiditätsversorgung durch die Notenbanken sind Sorgen vor einer langfristig steigenden Inflation durchaus berechtigt. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Öffentliche Defizite in Verbindung mit sehr niedrigen Leitzinsen waren häufig ein Vorbote steigender Inflationsraten. Hinzu kommt, dass einige große Notenbanken auch Anleihen aufkaufen und somit die umlaufende Geldmenge weiter erhöhen.
Nicht wenige Anleger suchen aufgrund der Inflationsrisiken nun Schutz in Wohnimmobilien. Keine ganz schlechte Wahl: Bei deutschen Wohnimmobilien resultiert der Gesamtertrag fast ausschließlich aus den Mieten. Sie steigen statistisch etwa gleich schnell wie die Inflation. Die Wertentwicklung von Wohnimmobilien spielt hierzulande für die Rendite nur eine untergeordnete Rolle. In der Regel lag der Immobilien-Ertrag also mehrere Prozentpunkte über der Inflationsrate.
Anlagen in deutsche Wohnimmobilien bieten auf lange Sicht einen guten Schutz vor Inflation. Allerdings lässt sich diese Aussage nicht ungeprüft auf ein einzelnes Objekt übertragen. Bekanntermaßen spielt für die Ertragsaussichten einer Immobilie vor allem die Lage eine entscheidende Rolle. Nicht zuletzt: Die Entwicklung der Mieten und Immobilienpreise unterscheidet sich in den einzelnen Regionen Deutschlands ganz erheblich voneinander.











