Hunger auf Industriemetalle
Nicht nur Rohstoffe wie Erdgas oder Öl wurden in der Vergangenheit stark nachgefragt, sondern auch die Gruppe der Industriemetalle. Als wichtige Treiber sind der Auf- und Ausbau der Infrastruktur in den aufstrebenden Ländern Asiens sowie im katastrophengeplagten Japan zu nennen.
Erdgas als Alternative
Bislang wird Erdgas über größere Strecken nur über teure Pipelines transportiert, etwa von Russland über Osteuropa zu den Abnehmern in Westeuropa. Nach und nach steigt aber die Zahl der so genannten LNG-Terminals. LNG steht für Liquified Natural Gas. Das ist verflüssigtes Erdgas, das auf -150 Grad Celsius gekühlt wird und damit flüssig wird. Dadurch kann der fossile Brennstoff mit speziellen Tankschiffen weltweit verschifft werden.
Nachfrageschub
Industriemetalle erleben geradezu einen Nachfrageschub und so stehen Kupfer und Stahl im Fokus der Anleger. Diese beiden Metalle spielen beim Ausbau der nationalen Infrastruktur in aufstrebenden Schwellenländern wie China sowie beim Wiederaufbau des katastrophengeplagten Japans eine wichtige Rolle. Kupfer ist durch seine speziellen Eigenschaften hervorragend als Wärme- und Stromleiter geeignet. Stahl, eines der wichtigsten Industriemetalle, ist ein zentraler Bestandteil beim Brücken-, Hochhaus- und Mastbau. Daher finden Kupfer und Stahl beim Auf- und Ausbau der Infrastruktur Verwendung. Von der steigenden Nachfrage dürften Betreiber von Kupferminen wie auch Stahlproduzenten profitieren.
