Bei der Inhaberschuldverschreibung, auch kurz als IHS bezeichnet, handelt es sich um ein Wertpapier, welches vor allen Dingen von Banken emittiert wird. Der Inhaber des Papiers kann das jeweilige Recht geltend machen und emittiert wird das Produkt zur Kapitalbeschaffung. Der Inhaber dieser Schuldverschreibung bleibt in der Regel „anonym“, da er sich namentlich eingetragen oder in der Urkunde genannt wird.

Eine wesentliche Eigenschaft der Inhaberschuldverschreibungen ist, dass das Papier eine sehr hohe Verkehrsfähigkeit hat. Diese folgt aus der Tatsache, dass der jeweilige Inhaber des Wertpapieres auch der Rechteinhaber ist und die Übertragung nicht namentlich erfolgt.

Daher können die Inhaberschuldverschreibungen auch häufig an der Börse gehandelt werden. Die Papiere werden vorrangig von Kreditinstituten ausgegeben, aber auch Unternehmen aus Industrie und Handel kommen als Emittenten infrage. IHS sind entweder mit einem Festzins ausgestattet oder mitunter auch mit einem Zinssatz, der vom Gewinn des Emittenten abhängig sein kann. Die Laufzeiten bewegen sich bei den IHS meist zwischen vier und zehn Jahren und je nach IHS kann das Papier schon ab einem Nominalbetrag von 100 oder 500 Euro erworben werden. Die Inhaberschuldverschreibung beinhaltet stets ein Emittentenrisiko

Vorteile
• sehr leichte Übertragbarkeit
• hohe Verkehrsfähigkeit und möglicher Börsenhandel
• Wahl zwischen festverzinslich und variabel verzinslich
• auch für Kleinanleger geeignet

Nachteile
• Emittentenrisiko
• Ertrag mitunter an Gewinn des Emittenten gekoppelt

Grundsätzlich sind Inhaberschuldverschreibungen für Anleger geeignet, die eine solide Geldanlage suchen, die eine gute Mischung aus Sicherheit und Rendite bieten kann. Zu beachten ist allerdings, dass sich die Inhaberschuldverschreibungen je nach Emittent deutlich voneinander unterscheiden können, was die zwei Merkmale Sicherheit und Rendite angeht.

• sehr leicht übertragbare Schuldverschreibung mit einer hohen Verkehrsfähigkeit, an der Börse handelbar
• vorwiegend von Kreditinstituten emittiert, aber auch von Unternehmen aus den Bereichen Handel und Industrie
• Laufzeiten meistens zwischen vier und zehn Jahren, und aufgrund geringer Mindestnominalen auch für Kleinanleger geeignet
• Emittentenrisiko vorhanden und mitunter auch ein Zinsrisiko (bei variabel verzinslicher IHS)