Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Ausschüttung

Auszahlung von Dividenden, Boni, Liquidationserlösen und dergleichen an die Anteilseigner.

Ausschüttungsfonds: Investmentfonds, der regelmäßig Erträge aus Dividenden, Bezugsrechten, Boni, Zinsen und realisierten Kursgewinnen an die Inhaber der Fondsanteile auszahlt. Gegensatz: Thesaurierungsfonds.

Bonus

Sonderausschüttung einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre. Boni werden in der Regel als einmalige Sondervergütung in Jubiläumsjahren des Unternehmens, bei außerordentlichen Erträgen oder in Jahren mit außergewöhnlich hohen Gewinnen gezahlt.

Bruttogewinnmarge

Unternehmensgewinn während eines bestimmten Zeitraums (z. B. Quartal oder Geschäftsjahr), ausgedrückt in Prozent vom Umsatz, ohne Berücksichtigung von Steuern.

Dividende

Auf eine Aktie entfallender Anteil an der Gewinnausschüttung einer AG. Die Höhe der Dividende wird von der Hauptversammlung nach Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen. Die Dividende ist von der allgemeinen Geschäftslage der AG abhängig und daher Schwankungen unterworfen.

Deutsche Unternehmen schütten einmal jährlich aus, doch im Ausland ist dies nicht überall üblich: So gibt es bei US-Unternehmen in der Regel viermal jährlich Quartalsdividenden, viele südafrikanische Unternehmen schütten zweimal pro Jahr Dividenden aus.

Dividendenabschlag

Am Tag der Dividendenausschüttung ermäßigt sich der Kurswert der betreffenden Aktie rein rechnerisch (ohne Berücksichtigung anderer Einflüsse auf die Kursfeststellung) um die Höhe der Bruttorendite. Auf dem Kurszettel wird dies mit dem Zusatz „ex Dividende“ festgehalten.

Rendite

Ertrag eines Wertpapiers in Relation zum investierten Kapital. Die Dividendenrendite von Aktien wird errechnet, indem man die Dividende mit 100 multipliziert und das Produkt durch den aktuellen Kurswert teilt. Bei festverzinslichen Wertpapieren gibt es verschiedene Berechnungsverfahren, bei denen zum Teil der Zinseszinseffekt mit berücksichtigt wird (stete Reinvestition von Zinszahlungen über die gesamte Laufzeit).

Je länger die Restlaufzeit einer Anleihe, desto fragwürdiger ist jedoch die Einbeziehung des Zinseszinseffekts: Die Berechnung geht ja vom aktuellen Kursniveau aus, und zu welchem Kurs Zinszahlungen in der Zukunft reinvestiert werden können, ist ungewiss.