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Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Black-Scholes-Modell

Modell zur Bewertung von Optionspreisen, das, anders als die paritätsbezogenen Kennzahlen, auch das wirtschaftliche Umfeld mit einbezieht.

Es beruht auf dem Gesetz der Preisgleichheit (Law of one price) das besagt, dass zwei Anlageinstrumente, die für jeden möglichen Marktzustand identische Zahlungsströme garantieren, den gleichen Preis haben müssen.

Der faire Preis eines Optionsrechts nach Black und Scholes ist derjenige Preis, bei dem sich Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeit exakt die Waage halten.

Da dem Berechnungsmodell Prämissen zugrunde liegen, die real nicht gegeben sind, (z.B. ein gleicher und über die Zeit konstanter Zinssatz für Soll- und Guthabenzinsen sowie die Vernachlässigung von Transaktionskosten) ist es vielfach kritisiert und modifiziert worden.

Fairer Wert, Fair Value

Unter Anwendung optionspreistheoretischer Modelle (z.B. Black-Scholes-Modell) errechneter Preis für ein Optionsrecht, bei dem sich Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeit exakt die Waage halten. Die wichtigsten in die Berechnung eingehenden Parameter sind Kurs des Basisobjekts, Basispreis, Laufzeit, Zinssatz, Rendite des Basisobjekts und Volatilität.