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Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Averaging

Vom englischen Wort für Durchschnitt abgeleitete Bezeichnung für eine längerfristig angelegte Strategie, deren Ziel es ist, einen möglichst günstigen durchschnittlichen Kaufkurs für ein Wertpapier zu erreichen. Es werden zu bestimmten, zuvor festgelegten Zeitpunkten immer gleiche Stückzahlen eines Wertpapiers gekauft oder so viele Stücke erworben, wie für einen festgelegten Geldbetrag erhältlich sind.

Die letztgenannte Variante ist erfolgversprechender, weil in Zeiten niedriger Kurse mehr Stücke erworben werden, wodurch sich der durchschnittliche Einstandspreis quasi automatisch verringert. Liegt dieser wesentlich unter dem aktuellen Kurswert des Wertpapiers, kann durch Verkauf ein oft beträchtlicher und wegen des langen Zeithorizonts der Averaging-Strategie steuerfreier Kursgewinn vereinnahmt werden.

Buy and hold

Kaufen und behalten. Bezeichnung für die Vorgehensweise von Investoren mit sehr langer Zeitperspektive. Nicht die Erzielung von Kursgewinnen durch Verkauf zu einem über dem Einstandskurs liegenden Preis wird angestrebt, sondern eine Vermögenssteigerung durch langfristigen Wertzuwachs der gekauften Papiere. Der Buy-and-hold-lnvestor stellt den extremen Gegenpol zum Trader dar.

Buy on bad news

Kaufe bei schlechten Nachrichten. Alte „Börsenweisheit“, die darauf anspielt, dass nach der Veröffentlichung schlechter Unternehmensmeldungen die Aktienkurse oft deutlich fallen und dem längerfristig orientierten Anleger somit sehr günstige Einstiegschancen bieten.

Trader

Eigentlich „Händler“, im Zusammenhang mit Börsengeschäften die Bezeichnung für einen Marktteilnehmer, der durch schnelles Kaufen und Verkaufen kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen versucht. Trading = Kurzfristiges Kaufen und Verkaufen an der Börse, um von vorübergehenden Kursschwankungen zu profitieren.

Überzeichnung

Ist bei einer Wertpapieremission das nachgefragte (gezeichnete) Volumen größer als der Ausgabebetrag, so spricht man von einer Überzeichnung. Gerade bei Aktien-Neuemissionen kam es in den letzten Jahren oft zu einer solchen Situation.

Die Zuteilung der Wertpapiere erfolgt entweder prozentual – bei einer Überzeichnung von 100 Prozent erhält zum Beispiel jeder Zeichner die Hälfte der gezeichneten Papiere – oder in der Form, dass kleine Zeichnungsbeträge voll bedient und große entsprechend gekürzt werden.

Kann bei einer Wertpapieremission mangels Nachfrage nicht das gesamte zur Ausgabe anstehende Emissionsvolumen am Markt platziert werden, so spricht man von einer Unterzeichnung. Der restliche Anteil der Emission wird meist solange zurückgestellt, bis die Platzierung am Markt möglich ist.