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Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Börse

Der Markt für Wertpapiere, Devisen und Waren, wo vereidigte Kursmakler aufgrund der ihnen vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträge börsentäglich aktuelle Kurse (Preise) feststellen und einen funktionierenden Handel gewährleisten. Die acht deutschen Börsenplätze sind Frankfurt, Düsseldorf, München, Hamburg, Stuttgart, Berlin, Bremen und Hannover.

Börsenmakler
Pofessioneller Vermittler von Börsengeschäften

Während vereidigte Kursmakler für den amtlichen Handel von der jeweiligen Landesregierung bestellt werden, in einem öffentlichen Rechtsverhältnis stehen und zur amtlichen Kursfeststellung ermächtigt sind, werden die nicht vereidigten freien Makler vom Börsenvorstand zugelassen, können Geschäfte in allen Wertpapieren vermitteln, dürfen an der amtlichen Kursfeststellung aber nicht teilnehmen.

Beide sind jedoch Makler im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs und Handelsmakler im Sinne des Handelsgesetzbuchs, deren gesetzlichen Vorschriften ihre Tätigkeit unterliegt.

Broker

Angelsächsische Bezeichnung für Makler. Broker sind Wertpapier-, Waren- und Devisenhändler, die im Kundenauftrag Börsengeschäfte durchführen.

Börsenzulassung

Zulassung von Wertpapieren zum Handel an der Börse. Die Zulassung ist je nach Handelsart (amtlicher Handel, geregelter Markt) von verschiedenen Voraussetzungen abhängig. Manchmal meint die Bezeichnung auch die Berechtigung bestimmter Personen zur Teilnahme am Börsenhandel oder deren Berechtigung, das Börsengebäude zu betreten.

Courtage

Die Maklergebühr, der in Prozent vom Kurswert festgelegte Betrag, den der Makler dem Kunden für die Vermittlung von Börsengeschäften in Rechnung stellt.

Computerhandel

Vermittlung von Wertpapier-Kauf- und Verkaufsaufträgen durch ein zentrales Computernetz. Während früher an der Präsenzbörse der Kursmakler dafür zuständig war, Angebot und Nachfrage abzustimmen, übernimmt diese Aufgabe im Computerhandel ein Zentralrechner.

Amtlicher Handel

Der amtliche Handel ist in Deutschland die Form des Wertpapierhandels mit den strengsten Zulassungs- und Publizitätsvorschriften. Nach § 36 Börsengesetz muss bei der Einführung in den amtlichen Handel ein Prospekt vorgelegt werden, der genaue Angaben über die betreffende AG enthält. Wertpapiere, die zur Schädigung allgemeiner Interessen oder offenkundig zu einer Übervorteilung des Anlegerpublikums führen könnten, werden nicht zugelassen.

Ausländische Unternehmen, die die Zulassung zum amtlichen Handel beantragen, haben die den Vorschriften in dem jeweiligen Land entsprechenden Unterlagen einzureichen. Bundes- und Länderanleihen sind kraft Gesetzes ohne Prüfverfahren zum amtlichen Handel zugelassen. Zuständig für den amtlichen Handel ist der Börsenvorstand unter Mitwirkung der amtlichen Kursmakler.

Freiverkehr

Börsenhandel von Wertpapieren, die nicht im amtlichen Handel oder im geregelten Markt notiert werden. Man unterscheidet zwischen geregeltem und ungeregeltem Freiverkehr.

Die Zulassung zum geregelten Freiverkehr erfordert die Stellung eines Antrags beim Ausschuss für Geschäfte in amtlich nicht notierten Werten (Freiverkehrsausschuss) der jeweiligen Börse und das Durchlaufen eines Zulassungsverfahrens, das jedoch weniger streng verläuft als bei der Zulassung zum amtlichen Handel. Wie im amtlichen Handel ist die Möglichkeit zur effektiven Lieferung der Wertpapiere Voraussetzung für die Zulassung zum geregelten Freiverkehr.

Im ungeregelten Freiverkehr werden zum Teil Wertpapiere notiert, bei denen die Voraussetzungen zur Zulassung zum amtlichen Handel oder zum geregelten Freiverkehr (noch) nicht gegeben sind, zum Teil auch solche, die an anderen Börsen amtlich notiert sind. Letzteres liegt daran, dass viele Unternehmen die hohen Kosten einer Zulassung zum amtlichen Handel an mehreren Börsen scheuen.

Die Zulassung zum ungeregelten Freiverkehr kann jederzeit ohne besonderes Prüfungsverfahren beim zuständigen Überwachungsausschuss der jeweiligen Börse beantragt werden.

Wall Street

Straße in Manhattan, in der die New York Stock Exchange (NYSE) beheimatet ist. Wall Street wird im Börsenjargon häufig als Synonym für den US-Kapitalmarkt schlechthin und insbesondere für den Aktienmarkt gebraucht.

NASDAQ

National Association of Securities Dealers’ Automated Quotation System. Computerisierter Freiverkehrshandel in den USA.

NYSE (New York Stock Exchange)

Bedeutendste Aktienbörse der Welt. Wird fälschlicherweise häufig mit dem US-Aktienmarkt gleichgesetzt, obwohl neben den Regionalbörsen (z.B. in Chicago, Boston und Philadelphia) und dem immer mehr an Bedeutung gewinnenden Computerhandelssystem NASDAQ auch in New York noch eine wichtige andere Börse (American Stock Exchange) existiert.