Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Depot

Bezeichnung für die Gesamtheit der für einen bestimmten Anleger bei einer Bank hinterlegten Wertgegenstände, hier insbesondere Wertpapiere.

Depotaufteilung

Zusammenstellung eines Wertpapierdepots nach bestimmten Kriterien. Abhängig von den persönlichen Anlagezielen des Depotinhabers. Renditeorientierte Anleger sollten festverzinsliche Wertpapiere und Standardaktien mit hoher Dividendenrendite Übergewichten.

Spekulative, nach hohen Kursgewinnen strebende Anleger sollten dagegen Aktien kleinerer, aufstrebender Unternehmen und zu gegebener Zeit auch Derivate, z.B. Optionsscheine ins Depot aufnehmen.

Depotauszug

Von der depotführenden Bank erstelltes Verzeichnis aller im Depot eines Kunden geführten Wertpapiere mit Stückzahl, Kurswert und Gesamtwert.

Depotgebühren

Gebühren, die die Bank ihren Depotkunden für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren in Rechnung stellt. Maßgebend sind dabei die Anzahl der Einzelposten, Nennwert oder Kurswert der Wertpapiere. Da die Gepflogenheiten der einzelnen Banken unterschiedlich sind, sollte der Anleger die Gebühren mehrerer Häuser vergleichen, bevor er sich zur Einrichtung eines Wertpapierdepots bei einer bestimmten Bank entschließt.

Asset Allocation

Vermögensstrukturierung. Forschungsansätze zur Asset Allocation beschäftigen sich mit der Fragestellung, mit welchen prozentualen Anteilen unterschiedliche Anlageobjekte (Assets) in einem optimal strukturierten Vermögen bzw. Depot vertreten sein sollen.

Entscheidungskriterien sind dabei neben Eigenschaften der Assets (Chance-Risiko-Relation, Rendite) auch die Präferenzen bzw. die finanzielle Situation des Investors.

Während sich Risiko und Rendite verschiedener Anlageobjekte mit Hilfe mathematischer Modelle objektiv ermitteln lassen, spielen subjektive Präferenzen des Anlegers (Risikobereitschaft, Höhe des Gesamtvermögens) ebenfalls eine wichtige Rolle.

Discount-Broker

Seit 1994 in Deutschland etablierte Finanzdienstleister. Sie bieten die Abwicklung von Wertpapieraufträgen zu Gebühren an, die in der Regel deutlich unter den banküblichen Sätzen liegen. Der Kunde erhält allerdings keinerlei Anlageberatung. Die Discount-Broker wenden sich daher in erster Linie an ein wohlinformiertes Anlegerpublikum, das ohne Beratung auskommt und Gebühren sparen will.