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Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Festverzinsliche Wertpapiere

Bezeichnung für mit einem festgelegten Zinssatz ausgestattete Wertpapiere. Sie werden oft auch Rentenwerte oder kurz „Festverzinsliche“ genannt.

Festgeld

Geldeinlagen bei einer Bank mit vereinbarter Anlagedauer von mindestens 30 Tagen und festgelegtem Zinssatz, die an einem bestimmten Tag zur Rückzahlung fällig werden. Oft wird vereinbart, dass sich die Anlagedauer automatisch verlängert, wenn der Anleger nicht vor dem vereinbarten Rückzahlungstermin kündigt.

Kurzläufer

Gängige Bezeichnung für Anleihen mit kurzer Restlaufzeit bis etwa vier Jahren. Wird zuweilen auch für Anleihen gebraucht, die mit kurzer Laufzeit emittiert werden.

Langläufer

Gängige Bezeichnung für Anleihen mit langer Restlaufzeit. Wird zuweilen für Papiere mit mehr als zehn, manchmal auch für Anleihen mit mehr als 15 Jahren Restlaufzeit gebraucht.

Renten

Kurzbezeichnung für festverzinsliche Wertpapiere, da dem Inhaber von Rentenpapieren ein regelmäßiges Zinseinkommen (Rente) zufließt.

Rentenmarkt

Teil des Kapitalmarkts. Börsenmäßiger Handel festverzinslicher Wertpapiere: Öffentliche Anleihen, Industrieanleihen, Kommunalobligationen, Pfandbriefe oder Schuldverschreibungen von Kreditinstituten.

Nominalzins

Vertraglich vereinbarter Zinssatz festverzinslicher Wertpapiere. Wird in Prozent vom Nennwert angegeben.

Stückzinsen

Bei Kauf und Verkauf festverzinslicher Wertpapiere werden die seit dem jeweils letzten Zinszahlungstermin angefallenen Zinsen dem Kurswert zugeschlagen, da der Erwerber den Zinszahlungsanspruch ab der letzten Zahlung miterwirbt. Als Ausgleich dafür zahlt er dem Verkäufer quasi im Voraus die Zinsen für den Zeitraum, da die Papiere noch in dessen Besitz waren. Die Stückzinsen lassen sich berechnen, indem man den Nominalzins des Wertpapiers durch 360 teilt und mit der Zahl der Tage („Zinstage“) multipliziert, die seit der letzten Zinszahlung vergangen sind.

Zinstender

Verfahren zur Platzierung festverzinslicher Wertpapiere am Kapitalmarkt. Die Papiere werden an die Meistbietenden verkauft, wobei in der Regel ein festgesetztes Mindestgebot einzuhalten ist. Die Zuteilung erfolgt zu dem Kurs, zu dem das gesamte Emissionsvolumen abgesetzt werden kann, also zu einem Einheitskurs an alle Anleger, die diesen oder einen höheren Preis geboten haben. Gegensatz: Mengentender.