Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Geldmenge

Die Bezeichnung wird zum Teil für Geldvolumen (Bargeldumlauf) zum Teil auch im Sinn von Zentralbankgeldmenge angewandt. Die Bundesbank unterscheidet drei Geldmengenarten:

M1 bezeichnet den Geldumlauf: Bargeldumlauf (ohne Kassenbestände der Banken) und Sichteinlagen inländischer Nichtbanken. M2 umfasst M1 plus Termingelder inländischer Nichtbanken mit Laufzeiten unter vier Jahren.

Das meistbeachtete Geldmengenvolumen M3 schließlich beinhaltet M2 plus Spareinlagen inländischer Nichtbanken mit gesetzlicher Kündigungsfrist.

Geldmarkt

Im Gegensatz zum Kapitalmarkt der Markt für kurzfristige Guthaben und Kredite. Die Zinssätze am Geldmarkt (Geldmarktsätze) richten sich nach Angebot, Nachfrage und Laufzeit (Tagesgeld, Monatsgeld).

Ausleihungen und Kredite am Geldmarkt dienen den Banken zur Liquiditätsbeschaffung und beeinflussen die Geldversorgung der Wirtschaft.

Geldmarktfonds

Investmentfonds, die die Gelder ihrer Anteilseigner in möglichst hoch verzinsten Geldmarktpapieren anlegen.

Geldmarktpapiere

Bezeichnung für die am Geldmarkt gehandelten Wertpapiere, zum Beispiel Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen.

Geldmarktsätze

Zinssätze am Geldmarkt für Kredite verschiedener Laufzeit.