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Branchenfonds

Investmentfonds, der vorwiegend oder ausschließlich in Aktien von Unternehmen einer oder mehrerer miteinander in enger Beziehung stehender Branchen investiert. Die Risikominimierung durch Branchenstreuung wird dabei vernachlässigt, innerhalb der Branche findet allerdings in der Regel eine breite Streuung auf verschiedene Aktien statt.

Branchenindex

Index, der die Aktien einzelner Branchen umfasst. Die bekanntesten sind neben den internationalen MSCl-lndizes die Branchenindizes des C-Dax, der Dow Jones Utilities Index und der Dow Jones Transportation Index.

Branchenstreuung

Verteilung des Aktienvermögens auf Papiere von in verschiedenen Branchen tätigen Unternehmen. Sinn der Branchenstreuung ist eine Risikominimierung, da die Erfahrung zeigt, dass in Zeiten fallender Kurse am Aktienmarkt nicht alle Branchen gleich stark betroffen sind.

Branchenrotation

Abwechselnde Bevorzugung der Aktien bestimmter Branchen an der Börse. Wenn die Aktien einer Branche bereits stark gestiegen sind, rücken oft die einer anderen in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses, weil man diesen noch zusätzliches Kurspotential zutraut. Auch politische Entwicklungen und Veränderungen des Zinsniveaus können eine Branchenrotation auslösen.

Länderfonds

Sonderform des Investmentfonds. Vertragsbedingungen von Länderfonds sehen die ausschließliche oder überwiegende Investition des Fondsvermögens in Wertpapieren bestimmter Länder vor. An deutschen Börsen finden vor allem die geschlossenen Länderfonds große Beachtung, die quasi wie Aktien gehandelt werden (z.B. GT Chile Growth Fund, Thai Fund u.a.). Sie bieten den Vorteil, dass der Anleger sich via Fondskauf an Wertpapiermärkten engagieren kann, wo der direkte Kauf von Einzelaktien nicht oder schwer möglich oder zumindest mit sehr hohen Gebühren verbunden ist.

Bei der Bewertung von geschlossenen Länderfonds wird stets angegeben, ob der aktuelle Kurswert eines Fondsanteils über dem anteiligen Wert des Fondsvermögens liegt oder darunter. Im ersteren Fall spricht man von einer zu zahlenden Prämie, in letzterem von einem Discount, zu dem der Fondsanteil gehandelt wird.

Leasing-Fonds

Der Anleger finanziert Leasing-Objekte (meist Gewerbeimmobilien oder Verwaltungsgebäude) mit und ist je nach seiner Anteilsquote an den Einnahmen beteiligt, die aus langfristigen Leasingverträgen erwachsen.

Da der Anleger steuerlich wie ein wirtschaftlicher Eigentümer der Immobilie behandelt wird, kann er Aufwendungen steuersparend geltend machen. Die Gesamtrendite aus Einnahmen und Steuerersparnis hängt davon ab, welcher Steuerprogressionsstufe der Anleger unterliegt. Bei hoher Progression kann die Rendite von Leasing-Fonds die von festverzinslichen Wertpapieren deutlich übertreffen.