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Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Optionsanleihe

Anleihe, die den Inhaber dazu berechtigt, während einer festgelegten Frist zu einem bestimmten Preis Aktien der emittierenden Gesellschaft zu erwerben. Die Optionsanleihe ist mit einem festen Zinssatz ausgestattet, der in der Regel deutlich unter dem Zinssatz von Anleihen vergleichbarer Laufzeit liegt.

Quasi als Ausgleich für die niedrige Verzinsung sind der Anleihe ein oder mehrere Optionsscheine (Warrants) beigefügt. Mit Beginn der Optionsfrist können die Warrants von der Anleihe getrennt und separat gehandelt werden. Es entstehen somit drei verschiedene Wertpapiere:

Die Anleihe mit Optionsschein (cum Warrant), die Anleihe ohne Optionsschein (ex Warrant) und der separat gehandelte Optionsschein. Die Optionsanleihe bringt für die emittierende AG zwei Vorteile: Zum einen verschafft sie ihr niedrig verzinstes Fremdkapital, zum anderen fließt ihr zusätzliches Eigenkapital zu, wenn der Optionsscheininhaber sein Optionsrecht ausübt.

Die Vorteile des Inhabers der Optionsanleihe liegen in einer festgelegten Verzinsung und Tilgung sowie in der Chance auf Kurssteigerungen der Aktie und somit des der Anleihe beigefügten Optionsscheins.