Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Insider

Person, die aufgrund ihrer beruflichen Stellung kursrelevante Informationen über eine AG früher als die interessierte Öffentlichkeit erfährt. Man unterscheidet zwischen Primär- und Sekundärinsidern:

Sekundärinsider kann nicht nur ein Mitarbeiter oder ein dem Unternehmen Nahestehender sein, sondern im Prinzip jeder, dem Insiderinformationen gewollt oder ungewollt zur Kenntnis gelangen. Das Ausnutzen von Insiderinformationen zu Börsengeschäften wird mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bedroht.

Primärinsidern ist es darüber hinaus verboten, anderen Insiderinformationen zugänglich zu machen oder den Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren zu empfehlen.

Kenntnisse über kursrelevante Informationen durch Insider

Insbesondere sind Kenntnisse über Ertragsveränderungen, Dividendenpolitik, geplante Kapitalmaßnahmen und Änderungen in der Unternehmensstruktur (z.B. Umwandlung oder Auflösung) Insiderinformationen, deren Ausnutzung zu Börsengeschäften strafbar ist.

Securities and Exchange Commission

1934 durch Bundesgesetz gegründete Börsenaufsichtsbehörde in den USA. Die SEC überwacht den gesamten Wertpapierhandel und achtet streng auf Verstöße gegen das Verbot von Insidergeschäften. Die SEC gilt als Vorbild für sämtliche Börsenaufsichtsbehörden weltweit.