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Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Stopp-Kurs

Instrument zur Verlustbegrenzung bei Börsengeschäften. Bereits beim Kauf legt der Anleger einen unter dem Einstandskurs liegenden Stopp-Kurs fest, bei dessen Erreichen die Position verkauft wird. Das Verlustrisiko ist somit auf die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs begrenzt.

Die Entgegennahme von Stopp-Loss-Aufträgen wird von den Banken unterschiedlich gehandhabt. Da es bei der Ausführung solcher Aufträge auch an den einzelnen Börsenplätzen Unterschiede gibt, ist es für den Anleger unerlässlich, sich im Vorfeld bei seiner Bank über die Modalitäten zu erkundigen.

Bei Papieren mit geringen Umsätzen und/oder heftigen Kursschwankungen ist darauf zu achten, dass Stopp-Aufträge nur ausgeführt werden können, wenn der Kurs „bezahlt“ war und Umsätze stattgefunden haben. Wenn die Bank bei einem bestimmten Wertpapier keine Stopp-Aufträge entgegennimmt, ist die Aufmerksamkeit – und die Selbstdisziplin! – des Anlegers gefordert:

Er sollte sich überlegen, welchen Verlust er maximal in Kauf zu nehmen bereit ist und bei Erreichen dieses Kursniveaus sofort einen Verkaufsauftrag erteilen.