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Kristan GmbH

Buchhaltung &
Existenzgründung
für München

Variabler Handel, variabler Markt

Im Gegensatz zum Kassamarkt werden im variablen Handel börsentäglich so viele Kurse ermittelt, wie Abschlüsse in dem betreffenden Wertpapier Zustandekommen. Wertpapiere mit hohen täglichen Umsätzen werden auf Antrag zum variablen Handel zugelassen.

Der Kursmakler ermittelt Anfangs-, Kassa- und Schlusskurs jeweils derart, dass angesichts der gegebenen Angebots- und Nachfragesituation das größtmögliche Umsatzvolumen erzielt werden kann. Die weiteren variablen Kurse des Tages werden festgestellt, wenn Abschlüsse in Höhe des Mindestschlusses oder eines Vielfachen Zustandekommen. Der Mindestschluss bezieht sich entweder auf einen Betrag (Nominalwert bei Anleihen) oder eine Stückzahl.

Variable Notierung, variabler Kurs

Kursfeststellung eines Wertpapiers, das zum variablen Handel zugelassen ist. Im Gegensatz zum Einheitskurs, der börsentäglich nur einmal festgestellt wird, werden so viele variable Kurse ermittelt, wie Abschlüsse in dem betreffenden Wertpapier zustande gekommen sind.

Variabel sind die Notierungen insofern, als die Kursfeststellungen ein und desselben Wertpapiers am selben Börsentag mehr oder weniger große Schwankungen aufweisen können. Erforderlich ist dabei jeweils das Erreichen einer festgelegten Mindeststückzahl (Mindestschluss). Anstatt von variablen wird oft auch von fortlaufenden Notierungen gesprochen.