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Volatilität

Maß für die relative Schwankungsbreite und damit für das Kursrisiko eines Wertpapiers in einem bestimmten Zeitraum. Sie wird mit Hilfe statistischer Streuungsmaße wie Varianz oder Standardabweichung gemessen.

Eine Volatilität von 20 Prozent auf Basis eines Jahres bedeutet, dass der Kurs in diesem Zeitraum durchschnittlich zwischen 80 Prozent und 120 Prozent des aktuellen Kurswerts geschwankt hat. Je höher die Volatilität, desto größere Schwankungen nach oben und unten wies das Wertpapier in der Vergangenheit auf.

Problematisch ist dabei, dass die Volatilität der Vergangenheit (auch historische Volatilität genannt) nicht unbedingt auch in der Zukunft gilt. Für die Zukunft ist man daher auf Schätzungen angewiesen (implizite bzw. implizierte Volatilität).

Implizierte Volatilität

Vom Markt „erwartete“ Volatilität (prozentuale Kursschwankungsbreite) eines Finanzinstruments. Sie kann höher oder niedriger sein als die Volatilität in der Vergangenheit (historische Volatilität), je nachdem, ob die Marktteilnehmer stärkere oder schwächere Kursausschläge erwarten.

Diese erwartete Volatilität ist ein bestimmender Faktor bei Optionspreisen. Ändert sich die Erwartungshaltung der Markteilnehmer bezüglich der Kursbeweglichkeit eines Basisinstruments, so hat dies in der Regel massive Auswirkungen auf die Kurse von Optionen und Optionsscheinen.