Für viele Selbstständige und Freiberufler ist sie der einzige Weg, staatlich gefördert eine lebenslange Altersrente aufzubauen: Die Rürup-Rente, auch als Basisrente bekannt. Und sie hilft kräftig Steuern zu sparen.

Für wen?

Selbstständige, Freiberufler, Unternehmer. Wer viel verdient und viel Steuern zahlt, profitiert stärker. Umso mehr, je näher der Renteneintritt liegt.

Wie flexibel?

Alles geht: Beiträge monatlich oder jährlich einzahlen und durch Zuzahlungen am Jahresende. Oder Sie leisten zu Beginn eine hohe Einmalzahlung und in den Folgejahren freiwillige Zuzahlungen. Entscheiden Sie Jahr für Jahr neu, wie viel, wie wenig oder ob überhaupt etwas in diese geförderte Altersversorgung fließen soll. Alle Optionen stehen Ihnen offen.

Wie funktioniert das?

Hohe Beitragsanteile sind ab dem ersten Euro als Sonderausgaben absetzbar. Wer weder in die Rentenkasse noch in ein Versorgungswerk einzahlt, profitiert steuerlich im vollen Umfang. Sie können noch 2015 Beiträge von bis zu 22.172 Euro als Sonderausgaben geltend machen – Verheiratete bis zu 44.334 Euro – und dieses Jahr 80 Prozent davon absetzen. Dieser Anteil steigt jährlich um 2 Prozentpunkte bis auf 100 Prozent im Jahr 2025. So lassen sich Einmalbeträge in eine lebenslang garantierte Altersversorgung umwandeln. Die ausgezahlte Rente unterliegt einer deutlich niedrigeren Besteuerung – also ein lohnendes Steuerdifferenzgeschäft.

Was noch?

Der Rentenbeginn ist flexibel ab 62 Jahren wählbar. Das Kapital ist insolvenzgeschützt und Hart-IV-sicher. Angehörige sind auf Wunsch absicherbar. Die Anlagestrategie ist von sicherheitsorientierten (Rentenversicherung) bis chancenorientierten (Fondsparplan) wählbar.