Mahanakhon-Tower für Bangkok

Das höchste Gebäude in Bangkok ist der Baiyoke Tower II, welcher zwischen 1990 und 1997 erbaut wurde. Ohne Antenne ragt der 86-stöckige Wolkenkratzer 304 m weit in den Himmel. Nun hat der deutsche Architekt Ole Scheeren den 77-stöckigen Mahanakhon-Tower entworfen. Das 515 Millionen Dollar teure Projekt wird 200 Wohnungen, ein 150-Zimmer-Hotel der Marriott-Kette und natürlich zahlreiche Büro- und Gewerberäume umfassen. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant, der Mahanakhon-Tower soll dann das höchste Gebäude in Bangkok sein.

Der geplante Mahanakhon-Tower in Bangkok.

Als Entwurfsgedanke steckt, so Scheeren, die Stapelung architektonischer Pixel dahinter, die durch Unterbrechungen in der ansonsten glatten Vorhangfassade verschiedene Terrassen- und Außenräume generiert. Diese „frenetic expression“ des Entwurfs, so Scheeren weiter, entstand aus der intensiven Atmosphäre der thailändischen Hauptstadt, die er als die intensivste und chaotischste Stadt Südostasiens beschreibt.

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Zahlenspiele

Bevölkerung in Deutschland

In Schleswig-Holstein liegt Deutschlands kleinste Gemeinde: Wiedenborstel hat gerade einmal fünf Einwohner und verfügt über einen gewaltigen Frauenüberschuß. Vierfünftel der Einwohner von Wiedenborstel sind nämlich weiblich. Die Gemeinde Wiedenborstel im Kreis Steinburg ist 4,5 Quadratkilometer groß. Daraus errechnet sich eine Bevölkerungsdichte von 1,1 Einwohner je Quadratkilometer.

Berlin hingegen ist die am dichtesten besiedelte Gemeinde Deutschlands. Auf einen Quadratkilometer leben in der Hauptstadt 3849 Menschen (Deutschlandweit = 230 Einwohner je Quadratkilometer). Insgesamt verzeichnete Berlin am 31.12.2008 exakt 3.431.675 Einwohner.

Apropos Wiedenborstel: Die Einwohner stammen aus einer Familie und 1910 zählte die Gemeinde noch 119 Einwohner. Überhaupt leben in der Gemeinde mindestens 11 Menschen. Allerdings erhält Wiedenborstel lediglich für fünf Erwachsene Steuermittel vom Land.

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Garcinia Mangostana

Die Mangostanbaum ist ein immergrüner Laubbaum und stammt ursprünglich aus Malaysia. Heutzutage wird der Baum in allen Tropenzonen der Welt kultiviert. Bedeutende Anbauregionen gibt es in Indonesien, Philippinen, Thailand, Mittelamerika, Brasilien und nicht zuletzt in Malaysia. Selbst in Australien wurden Mangostanbäume eingeführt.

Mangostanfrucht aus Thailand

Der tropische Baum (etwa 25 m hoch) bringt eine wunderbar schmeckende Frucht hervor, die sogenannte Mangostanfrucht. Unter der lederartigen, purpurroten Schale dieser tomatengroßen Frucht, sitzt das weiße, saftige Fruchtfleisch. Das Fruchtfleisch ist in einzelne Segmente aufgeteilt und lässt sich nach öffnen der etwa 6 bis 9 mm dicken Schale leicht heraustrennen.

Mangostanfrucht aus Thailand

Die Mangostanfrucht kann mit und ohne Schale verzehrt werden. Das weiße Fruchtfleisch hat einen angenehm säuerlichen Geschmack, der sich zwischen Ananas und Pfirsich bewegt. Wird die gesamte Frucht, also Fruchtfleisch und Schale verzehrt, wurde die Mangostanfrucht meistens zu Püree verarbeitet. Die Frucht ist reich bepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Balaststoffen. Und gerade die Schale birgt einen reichhaltigen medizinischen Schatz in sich.

Aus der Schale stellt man einen Tee mit starker antibakterieller Wirkung her. Aufgrund von natürlichen Xanthone (Antioxidantien), sagt man dem Mangostantee ein Anti-Aging-Effekt nach. Die traditionelle Heilmedizin Südostasiens setzt Mangostan zur antibiotischen und antiparasitischen Behandlung bei Wunden, Tuberkulose, Malaria und anderen Infektionen ein. Die Mangostanfrucht besitzt schmerzhemmende Eigenschaften und lindert Hautkrankheiten.

Mangostanfrucht aus Thailand

Der Mangostanbaum ist extrem klimaempfindlich und toleriert keine Temperaturen unter 4 Grad Celsius. Daher findet der großflächige Anbau grundsätzlich nur südlich des 20. Breitengrades statt. Alle Versuche, Mangostanbäume nördlich des 20. Breitengrades anzupflanzen, sind bisher fehlgeschlagen. Die erste Ernte kann etwa 7 bis 9 Jahre nach der Pflanzung erfolgen und manche Bäaume tragen bis zu 100 Jahre lang Früchte.

Mangostanfrucht aus Thailand

Die Mangostanfrucht muss von Hand geerntet werden. Die durchschnittliche Ausbeute eines ausgewachsenen Baumes beträgt etwa 500 Früchte, an besonders ertragreichen Exemplaren können es aber auch bis zu 5000 Früchte sein. Der Mangostanbaum ist einer der wenigen Bäume, die im Kulturanbau keine Schädlingsbekämpfungsmittel benötigen.

Mangostanfrucht aus Thailand

In Thailand wird die „Queen of the fruits“ das ganze Jahr über geerntet. Doch die Hauptsaisson für die Magostan ist Mai und Juni. Für die leckeren Früchte bezahlt man dann 20 oder 25 Bath je Kilogramm. Umgerechnet also um die 40 bis 50 Cent pro Kilo.

Hier in Deutschland werden Mangostan-Säfte für teures Geld angeboten. Natürlich berufen sich halbseidene Vertriebsprofis auf die asiatische Heilkunde und versprechen ihren Kunden das Wundermittel für alles und gegen alles. Mit einer Drei-Monats-Kur für diese Säfte, ließe sich genauso ein Linienflug von Deutschland nach Thailand finanzieren.

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Zahlenspiele

Bevölkerung in China

Mit rund 1,3 Milliarden Menschen ist China bekanntlich das bevölkerungsreichste Land der Welt. Um dem Bevölkerungswachstum Einhalt zu gebieten, verfolgt China schon länger eine strenge Ein-Kind-Politik.

Nun veröffentlichte die Akademie der Sozialwissenschaften eine Studie, welche sich mit den Auswirkungen der staatlichen Familienplanung beschäftigt. Das Ergebnis dürfte Besorgnis erregen: In 10 Jahren werden gut 24 Millionen Chinesen auf der Suche nach einer Lebensgefährtin leer ausgehen.

Ursache für die selektive Abtreibung weiblicher Ungeborener, vor allem in den ländlichen Gebieten, ist das mangelhafte System der Altersvorsorge und die Annahme, ein Sohn könne die Eltern im Alter versorgen. Traditionell kümmert sich eine Tochter nach ihrer Heirat nur noch um die Familie ihres Mannes.

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Abzocke in Thailand

Eines vorweg: Die Thailänder sind ehrbare und ehrliche Menschen. Trotzdem ist man, gerade als Tourist im Ausland, leicht anfällig für kleine und größere Gaunereien. Überzogene Preise für Fahrten mit dem Tuk-Tuk oder gar mit dem Taxi sind ein kleines Beispiel dafür.

Eine gehörige Portion Dreistigkeit erfordert es, den Kunden um sein Wechselgeld zu bescheißen. Die unkorrekte Herausgabe von Wechselgeld an Marktständen, im Supermarkt, im Restaurant oder sogar am Bankschalter sind keine Seltenheit und ein ausgesprochenes Ärgernis. Scheinbar ganz aus Versehen fehlen schnell mal 100 Bath. Deshalb gilt: Wer sein Wechselgeld vor den Augen der Verkäuferin oder des Verkäufers nicht nachzählt, soll sich anschließend nicht beschweren.

Selbst in einer scheinbar seriösen Bank ist man vor dieser Form der Abzocke nicht sicher. Die Geldscheine sind uns fremd und die Dame hinter dem Schalter lächelt verbindlich. Wer denkt hier ans korrekte nachzählen? Deshalb kann bei größeren Bargeldsummen leicht mal ein 1000-Bath-Schein fehlen. Keineswegs werden nur Ausländer Opfer dieser Abzocke. Die Thais untereinander schonen sich nicht im geringsten, wie uns das folgende Video auf witzige Art veranschaulichen möchte:



P.S.

In Kiew habe ich mal erlebt, wie ein Bargeldautomat “falsch” bestückt wurde. Statt 20 Scheine zu 100 Griwna, bekam ich 18 x 100 Griwna und 2 x 10 Griwna. Praktisch jeder zehnte Geldschein wurde im Depot des Automaten “ausgetauscht”. Da war für mich natürlich Schicht im Schacht! Mehr Geschichten aus der Ukraine: www.kiew-und-ukraine.de

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Mülldetektive in Bangkok

Die Stadtverwaltung geht gegen Müllsünder vor: Wer seinen Abfall einfach so auf den Straßen von Bangkok entsorgt muss ab 1. Oktober ein Bußgeld von mindestens 100 Bath bezahlen. Damit die Mülldetektive auf Bangkoks Straßen auch wirklich handeln, hat die Stadtverwaltung verfügt, dass die Hälfte der Bußgelder von ihnen bzw. von ihrer Dienststelle vereinnahmt weden darf. Die neue Verordnung sieht Geldstrafen von bis zu 2.000 Bath (rund 40 Euro) vor.

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Tütensuppe

Klar gibt es in Thailand industriell hergestellte Tütensuppe. Im jeden Laden von 7eleven steht eine Auswahl bereit: Ganz gleich ob Nudelsuppe mit Krabbengeschmack, Hühnchenfleisch oder Schweinefleisch. In jedem Fall gibt es einen Pappbecher mit trockenen (vorgekochten) Nudeln, dazu ein Alutütchen, das die entsprechende Geschmacksrichtung beinhaltet. Nicht zu vergessen ein winziges Tütchen mit gemahlenen Thai Chili und eine kleine Gabel aus Plastik. Fehlt nur noch kochendes Wasser um die Suppe aufzugießen.

Nudelsuppe - Tütensuppe

Aufgrund eines Selbstversuches kann ich folgende Erfahrung weitergeben: Die Suppe ist durchaus genießbar und aufgrund der Würzmischung schmeckt es nicht einmal schlecht. Sogar konnte ich mich des Eindrucks nicht Entziehen, auf zwei oder drei winzige Krabbenstücke gebissen zu haben. Die Nudeln waren OK. Auch ohne die Zugabe von Thail Chili war die Suppe (für meinen Geschmack) ziemlich scharf. Wie scharf es wirklich sein kann, wollte ich persönlich lieber nicht testen. Schließlich sind meine Geschmacksnerven noch in Ordnung.

Nudelsuppe - Tütensuppe

Nudelsuppe - Tütensuppe

Suppen zum Aufgießen gibt es auch in Deutschland. Insofern ist mein ganzer Erfahrungsbericht eine laue Nummer. Aber zum Preis von 13 THB, also umgerechnet rund 27 Cent, ist das ganze schon mal ein Bericht wert. Offen gesagt, bezahle ich nichts desto weniger wesentlich lieber 25 THB um z.B. eine riesige Portion „Phai Thai“ frisch zubereitet an einer Garküche zu erstehen. Für 40 THB gibt es eine ordentliche Portion Fleisch (von Huhn oder Schwein) mit dazu. Letztendlich führt man als Reisender nicht ständig kochendes Wasser mit sich.

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Flugticket nach Bangkok für nur 405 Euro

Aktuell kann man bei der Qatarairways für 405 Euro Flüge von München nach Bangkok und zurück buchen. Flugzeiten ab Ende September und im Verlauf des Oktobers. Offiziell beginnt ab 1. November die Hauptreisesaison in Thailand. Eigentlich kann man Thailand das ganze Jahr über bereisen und so in der Nebensaison von günstigen Preisen profitieren.

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Sonnenfinsternis

Wer heutzutage Multimilliardär ist und Geld im Überfluss besitzt, engagiert sich entweder sozial oder sucht sich ein sehr teures Hobby. Nun, der russische Oligarch Roman Abramowitsch leistet sich gleich zwei teure Hobbys: Fußball und Yachten. Ein paar hundert Millionen Euro (600 Mio. Euro lt. Wikipedia) dürfte Abramowitsch seit 2003 in den Londoner Club FC Chelsea gesteckt haben. Wer kann der kann! Doch der FC Chelsea war zuletzt 2006 Englischer Fußball-Meister. Und im Geschäftsjahr 2008 wies der Londoner Verein den Rekordverlust von 83 Millionen Euro in seinen Büchern aus.

Wie auch immer, schließlich ist Fußball nicht rund um den Globus die wichtigste Nebensache der Welt. Deshalb leisten sich Milliardäre weltweit auf einen ganz anderen Schauplatz den ultimativen Wettkampf, ich spreche dabei von Mega-Luxus-Yachten. Die Regel ist so einfach wie nachvollziehbar: Je länger eine Yacht um so “vermögender” erscheint der Besitzer. Die Faustregel im Yachtbau, wonach ein Meter Yacht eine Millionen Euro kostet, ist bei den aktuell auf Kiel liegenden Megayachten vollkommen außer Kraft gesetzt.

Bei der Fußballweltmeisterschaft im Sommer 2006 in Deutschland residierte Roman Abramowitsch auf der 115 Meter langen Yacht “Pelorus” im Lübecker Hafen. Von dort aus flog er mit dem Hubschrauber zu den einzelnen Spielen. Nächstes Jahr findet die Fußball-WM in Südafrika statt. Abramowitsch wird auch dann wieder seine beiden liebsten Hobbys verbinden wollen und mit der Luxusyacht “Eclipse” in Kapstadt vor Anker gehen.

Am 11. Juli 2010 wird das Finalspiel der Fußball-WM in Johannesburg ausgetragen. Hebt der russische Oligarch dann per Hubschrauber von seiner “Eclipse” ab, wird das ein ganz besonderer Moment sein: Am Tag des Endspiels erleben nämlich Teile der Südhalbkugel eine seltene totale Sonnenfinsternis – Eclypse – der Coup des Roman Abramowitsch wäre perfekt.

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Yacht der Superlative

Heute Morgen absolvierte die Yacht „Eclipse“ ihre erste umfangreiche Probefahrt. Mit einer Länge von 163 Meter baut die Hamburger Werft Blohm & Voss nicht nur die größte Yacht der Welt, sondern gleichzeitig auch die teuerste Privatyacht aller Zeiten. Geschätzte Baukosten: 800 Millionen Euro! Auftraggeber der Yacht ist diesmal kein Scheich vom Persichen Golf, sondern der russische Oligarch Roman Abramowitsch.


Foto Wikipedia: Die “Eclypse” im Hamburger Hafen.


Foto Wikipedia: Die “Eclypse” im dänischen Frederikshavn.

Die “Eclipse” ist vollgestopft mit Sicherheitstechnik: Zu den eher simplen Maßnahmen gehören Scheinwerfer unterhalb der Wasserlinie, gepanzerte Bullaugen, unzählige Bewegungsmelder und elektronische Störmaßnahmen gegen die Digitalfotografie.

Zur robusten Verteidigung gehört ein Klein-U-Boot und ein Luftabwehrsystem. Diese Geräte werden später auf einer russischen Werf nachgerüstet. Das deutsche Waffenkontrollgesetz verbietet den Verkauf solcher Systeme an Privatpersonen.

Auf den insgesamt neu Decks gibt es einen Pool, ein Kino, eine Disco und zwei Landeplätze für Hubschrauber. Neben der zweifellos luxeriösen Eignerkabine und den Räumen für die Crew, bietet die Yacht Platz für 24 Gäste.


Foto Wikipedia: Die “Pelorus” bei Stockholm.

Abramowitsch ist bereits Eigner von verschiedenen Yachten und zu seiner Flotte gehören so gut klingende Namen wie “Pelorus”, “Sussurro” und “Ecstasea”. Die “Pelorus” hat über 40 Mann Besatzung und alleine die Unterhaltskosten dürften bei eine Millionen US-Dollar liegen: Monat für Monat!

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Eindrücke aus Kiew

Kiew und Ukraine

Kiew ist in meinen Augen eine außergewöhnliche Stadt. Denn hier stoßen Monotonie und Lebenslust so heftig aufeinander, wie in kaum einer anderen europäischen Hauptstadt. Arm und Reich, Moderne und Tradition – die Schere klafft unendlich weit auseinander. Natürlich ließe sich die russische Hauptstadt Moskau für einen ähnlichen Vergleich heranziehen. Doch im Gegensatz zu Moskau, hat Kiew kein „Hinterland“ mit üppigen Rohstoffvorkommen und genauso wenig ein ernsthaftes politisches Gewicht in Europa.

Kiew und Ukraine

Und doch: Von dieser Gegensätzlichkeit geht eine gewisse Faszination aus, der man sich nicht ohne weiteres entziehen kann. Zumindest empfinde ich das so und ich reise immer wieder gerne in die Ukraine. In den letzten neun Jahren habe ich viele Menschen kennen und schätzen gelernt. Ich bin ihnen und ihrer Kultur an unterschiedlichen Stellen (vor allem in Kiew) sehr nahe gekommen.

Kiew und Ukraine

Eine kaum zu beschreibene Gastfreundschaft, die Fähigkeit fünf auch mal gerade sein zu lassen, ein unerschöpfliches Improvisationstalent und eine ausgesprochen hohe Trinkfestigkeit zeichnet die Ukrainer aus. Das Land ist weit und das Leben dort nicht immer einfach.

Kiew und Ukraine

Dem klassischen Pauschaltouristen würde ich einen Besuch nur mit ordentlich ausgestatteter Reisekasse empfehlen, sofern er das Land „stressfrei“ genießen will. Demjenigen aber, der die Ukraine „hautnah“ erleben möchte, sei gesagt, dass ein Leben zwischen Kakerlaken und goldenen Kirchtürmen ein hohes Maß an Flexibilität und Humor erfordert.

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Eindrücke aus Kiew

Kiew und Ukraine

Kiew und Ukraine

Kiew und Ukraine

Ich vergleiche Kiew sehr gerne mit Berlin. Kiew hat offiziell um die 2,7 Millionen Einwohner und das Stadtgebiet erstreckt sich über 839 qkm. Berlin beherbergt ein paar Menschen (rund 3,4 Millionen Einwohner) mehr und auch das Stadtgebiet ist mit 891 qkm um 52 qkm größer als Kiew. Allerdings leben in Kiew tatsächlich mindestens 4 Millionen Menschen. Diese inoffizielle Einwohnerzahl erklärt sich mit den ukrainischen Meldegesetzen, die völlig anders aussehen als zum Beispiel bei uns in Deutschland. Nicht zuletzt prallen auch in Berlin Monotonie und Lebenslust ziemlich heftig aufeinander. Allerdings gibt es hier eine Gesundheitsversorgung, ein soziales Netz und ein praktischer (wenn auch nicht perfekt) Anspruch auf Bildung. Das sucht man in Kiew und in der gesamten Ukraine, ohne die entsprechenden Finanzmittel, vergebens.

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