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Liebe Leser,

eines grundsätzlich vorweg, ich persönlich habe nichts gegen Banken oder Versicherungen. Die zahlreichen Institute haben durchaus ihre Aufgaben. Tatsächlich ist es allerdings so, die Finanzbranche arbeitet am moralischen Limit und darüber hinaus.

Ein gutes Geschäft für die Bank bedeutet keineswegs ein gutes Geschäft für den Kunden.

Aber kommt es im völlig aufgeblasenen Finanzsystem zum Krach (Stichwort Lehmann Brothers), reicht eine ganze Branche ihre Verluste an die Allgemeinheit weiter. Das weltweit und ohne Limit! Achtung: Die sogenannte Allgemeinheit sind nicht etwa die anderen, das sind wir, also jeder einzelne von uns der arbeitet, brav seine Steuern bezahlt und bescheiden ein bisschen Geld für das Alter auf die hohe Kante legt.

André Kostolany
„Manchmal ist es besser, eine Stunde über sein Geld nachzudenken, als eine Woche dafür zu arbeiten.“

Die Finanzdienstleister hofieren weniger die Kunden, als vielmehr das Geld der Kunden. Gepflegte Berater versprechen tolle Rendite, hohe Sicherheit und Wohlstand im Alter. Ein Versprechen, das sich nur schwer überprüfen lässt und das nutzen die gut geschulten Berater (also Verkäufer) der Banken und Versicherungen geschickt aus.

Wer kennt schon die Zukunft?

Niemand.

Dennoch haben wir alle gewisse Erwartungen und Ängste. Geradezu die ideale Steilvorlage für Banken und Versicherungen. Kein Unterschied ob Bausparvertrag, Lebensversicherung oder Riester-Rente: So gut wie alle Optionen offenbaren für den Moment des Abschlusses keinen Nachteil. Doch die Wahrheit entpuppt sich entweder erst in „ferner“ Zukunft – oder in der akuten Krise.

Dabei muss die Krise nicht zwingend volkswirtschaftlicher Natur sein, so wie im Moment die Euro- und Schuldenkrise. Die meisten Krisen entwickeln sich nämlich im persönlichen Umfeld. Unverhofft kommt oft und das ist wahr. Arbeitslosigkeit, Scheidung und ähnliche Dinge mehr erzwingen ein völlig neues Leben. Die persönliche Perspektive verändert sich. Dumm gelaufen nur, wenn wenige Jahre zuvor eine Kapital-Lebensversicherung abgeschlossen wurde, die vielleicht in zehn oder zwanzig Jahren fällig wird. Was folgt dann? Die Kündigung? Den Vertrag ruhen lassen? Den Vertrag beleihen und weiterzahlen? Der Verlust an Rendite und Kapital ist vorprogrammiert. Unflexible Sparformen und ein Leben voller Überraschungen – da passt etwas nicht zusammen.

Seminargebühr? Wofür?

Meine Aufgabe kann nicht sein, Ihnen eine Bank, eine Versicherung oder eine bestimmte Anlageform zu empfehlen. Vielmehr stelle ich Ihnen sehr anschaulich mein Wissen zur Verfügung. Am Ende des Tages werden Sie verstehen und vielleicht sogar ein wenig staunen. Ganz sicher beseitige ich ein paar romantische Mythen in Sachen Kapitalanlage oder Altersvorsorge, ohne jedoch die Objektivität zu verlieren. Sie werden ab sofort eine unabhängige Entscheidung verantworten können. Ihr Umgang mit Geld bleibt nicht mehr dem Zufall überlassen. Mehr noch, dem Verkaufsberater wird es künftig schwerfallen, Sie plump über den Tisch zu ziehen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Sie werden sich bei Ihrer künftigen Geldanlage stets an Fallstricke erinnern und an die Alternativen.

Zitat Wikipedia:
„Ein Seminar ist eine Lern- und Lehrveranstaltung, die dazu dient, Wissen in kleinen Gruppen interaktiv zu erwerben oder zu vertiefen.“

Klingt ziemlich trocken und nach Arbeit. Nicht wahr? Aber im Ernst, etwas Neues zu erfahren wird nicht nur Ihren persönlichen Horizont erweitern, sondern auch Spaß bringen.