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Nichtwissen kann noch viel mehr kosten!

Wie heißt die Hauptstadt von Malaysia? Richtig, Kuala Lumpur.

Ob es für Sie von Nachteil ist, wenn Sie bei der Frage passen müssen? Wohl kaum, sofern Sie nicht gerade Gast in einer TV-Quizz-Show sind. Ganz anders sieht es aus, wenn Ihr Wissen über Finanzen Lücken aufweist. Das kostet praktisch immer bares Geld.

Wenn Sie ohnehin genug auf dem Konto haben, dann ist das natürlich kein Problem. In allen anderen Fällen hilft Ihnen mein Seminar weiter. Es geht nicht darum, im Detail über die Finanzkrise Bescheid zu wissen. Es geht um praktische Fragen rund ums Geld.

• Bei einer Umfrage der Commerzbank zum Thema Finanzen konnten 42 Prozent der Teilnehmer nicht einmal die Hälfte der Fragen korrekt beantworten.

• Gut die Hälfte der Bundesbürger schafft es nicht, aus drei Vorgaben die richtige Definition für Rendite herauszufinden.

• Obwohl die Medien täglich ausführlich über den DAX berichten, sind nur 41 Prozent der Menschen in der Lage, zu erklären, was es mit einem Aktienindex auf sich hat.

Gleichzeitig fühlen sich 80 Prozent der Deutschen bei der Planung und Abwicklung ihrer Finanzen zumindest „einigermaßen sicher“. Wie das zusammenpasst? Eigentlich gar nicht! Da klafft eine riesige Lücke zwischen Selbsteinschätzung und wirklichem Finanzwissen.

Und die Folgen?

Jedes Jahr kommen in Deutschland über 50.000 Häuser und Wohnungen unter den Hammer. Wichtigster Grund für die Zwangsversteigerungen: Das Finanzierungskonzept stand von Anfang an auf tönernen Füßen – die Konditionen waren ungünstig, die Flexibilität gering oder die Kreditsumme zu hoch bemessen, so dass der Kapitaldienst den Schuldnern die Luft abschnürrte.

Weit verbreitet ist auch das Phänomen, „auf Kredit zu sparen“: Da stottert jemand eine Hypothek ab oder ist ein halbes Jahr lang mit seinem Girokonto im Minus, zahlt aber gleichzeitig Monat für Monat brav in eine Lebensversicherung ein. Zur selben Zeit 5 oder 12 Prozent Schuldzinsen abdrücken und nur 2 bis 3 Prozent Zinsen für die Ersparnisse einzufahren – sicherer kann man sein Vermögen gar nicht pulverisieren.

Das traurige Ergebnis:

Deutsche Anleger erzielten von 1991 bis 2006 auf ihr Vermögen im Durchschnitt Erträge von lediglich 2,3 Prozent, nach Abzug der Inflation. Weshalb fallen die Renditen so mickrig aus? Es fehlt eben am finanziellen Know-how.

Beispiel Lebensversicherung: ein Drittel der Menschen in Deutschland weiß nicht, das die Kündigungskosten von Kapital-Lebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss die höchsten aller Anlageprodukte sind. Deshalb sollte ein solcher Abschluss besonders gut überlegt sein. Doch vorzeitige Kündigungen kommen so häufig vor, dass die Verluste der Versicherten nach einer Hochrechnung der Verbraucherzentrale Hamburg pro Jahr mehr als 3 Milliarden Euro betragen!

Und noch so ein hartnäckiger Irrtum: Die „gefühlte Rendite“ von Sparbucheinlagen beträgt Umfragen zufolge 3 Prozent. Tatsächlich können die meisten Sparbuchbesitzer froh sein, wenn sie zurzeit ein schlappes Prozentchen Zinsen gutgeschrieben bekommen. Diese und eine Unmenge weiterer Wissenslücken schmälern ganz klar das Vermögen der Anleger. Jetzt sagen Sie vielleicht, hier und da mal ein paar Euro zu verlieren sei nicht so schlimm. Wenn es denn dabei bliebe. Denn dramatisch sind die langfristigen Folgen. Hier ein Beispiel:

Ein typischer Haushalt in Deutschland legt Monat für Monat etwa 200 Euro an Ersparnissen zurück. Gelingt es ihm, 4 Prozent Rendite zu erzielen, dann besitzt er nach 35 Jahren gut 59.000 Euro mehr, als wenn er nur die üblichen 2 Prozent Rendite pro Jahr erzielt hätte. Vier Prozent Rendite klingt übrigens nur scheinbar niedrig, denn sie verstehen sich hier nach Abzug der Kosten für die Geldanlage, der Steuern sowie der Inflationsrate. Aber mit einer verbesserten finanziellen Allgemeinbildung muss dieses langfristige Renditeziel nicht unrealistisch bleiben.

Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Ein gutes Finanzwissen kann in einem Durchschnittshaushalt zu einem Mehreinkommen von 1.700 Euro pro Jahr führen (nämlich oben stehende 59.000 Euro geteilt durch 35 Jahre)! Natürlich auf den Lebenszyklus betrachtet. Denn in den letzten Jahren vor der Rente würde dieses Mehreinkommen deutlich höher ausfallen als zu Beginn des Arbeitslebens, wenn weniger Ersparnisse vorhanden sind. Das tolle ist, dass es für dieses Zusatzeinkommen nur eine Bedingung gibt: Die Anleger müssen dazu bereit sein, sich 10 bis 20 Stunden im Jahr mit ihrer Geldanlage zu beschäftigen, und eine Reihe von Verlockungen der Finanzindustrie widerstehen. Der Stundenlohn dafür ist ein Traum für jeden Normalverdiener: 85 bis 170 Euro pro Stunde – im Durchschnitt wohlgemerkt.

Lücken im Wissen um finanzielle Angelegenheiten machen sich im übrigen auch beim Versicherungsschutz bemerkbar. Eine große Anzahl an Haushalten hat überflüssige Versicherungen für unbedeutende Risiken wie den Verlust des Handys oder Glasbruch abgeschlossen, während Risiken, die eine Existenz zerstören könnten – Berufsunfähigkeit oder Todesfall – seltener abgesichert sind. Zudem können Haushalte bei den gezahlten Prämien enorm sparen: Eine Privathaftpflichtversicherung etwa können Sie bei vergleichbaren Leistungen für 140 Euro, aber auch für 55 Euro jährlich abschließen. Der Bundesverband der Versicherungsberater beziffert die Einsparpotentiale auf mehrere Hundert Euro pro Haushalt und Jahr.

Auch zu den bisweilen ziemlich fragwürdigen Angeboten von Versicherern erfahren Sie im Seminar mehr. Aber vor allem geht es mir darum, Sie von Tricks, Kniffen und zweifelhaften Produkten von Banken, Anlageberatern und Finanzmaklern zu warnen – und generell aufzuklären! Ich will Ihnen zeigen, dass man weder Andre Kostolany heißen noch ein ausgewiesenes Mathe-Genie sein muss, um auf überdurchschnittliche Renditen zu kommen.

Jeder, wirklich jeder kann sich gegen unseriöse Geschäftemacher und dubiose Finanzvertriebe und, ja, immer wieder auch gegen stinknormale Banken und Sparkassen wehren, die den Anleger mit überteuerten Produkten abzocken und mit zweifelhaften Kapitalanlagen ins Verderben stürzen. Es bedarf lediglich einer etwas breiter angelegten Allgemeinbildung zum Thema Finanzen, die Sie vor solchen Enttäuschungen schützt.

Und wer Bedenken haben sollte, dass Finanzthemen normalerweise sehr trocken und mit Fachbegriffen gespickt serviert werden, den kann ich beruhigen: Mein Seminar bietet profundes Wissen in leicht erfahrbaren und gut bekömmlichen Häppchen – mit geldwertem Nutzwert.