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Die Bundesrepublik Deutschland besitzt derzeit 3.401 Tonnen Gold. Diese Goldreserve hat aktuell einen theoretischen Marktwert von über 147 Milliarden Euro. Das sind immerhin rund 1.800 Euro Goldreserve – je Bundesbürger.

Die USA halten mit 8.133 Tonnen die größten Goldreserven der Welt. Deutschland belegt den zweiten Platz (3.401 Tonnen), gefolgt vom IWF (2.814 Tonnen), Italien (2.452 Tonnen) und Frankreich (2.435 Tonnen). Danach folgen China (1.054 Tonnen), die Schweiz (1.040 Tonnen) und Russland (825 Tonnen). Indien belegt mit 558 Tonnen den elften Rang.

Indiens Zentralbank besitzt 558 Tonnen an Goldreserven. Doch die größten Goldbestände befinden sich in privaten Händen. Geschätzte 20.000 Tonnen Gold hat Indiens Bevölkerung inzwischen angesammelt. Theoretischer Kurswert: Über 1.200 Milliarden US-Dollar.

Die weltweit in Banken gelagerten Goldreserven belaufen sich auf etwa 30.000 Tonnen. Die gesamte, jemals geförderte Goldmenge wurde Ende 2009 auf etwa 165.000 Tonnen geschätzt. 70% des weltweiten Goldes werden durch Juweliere verarbeitet. 11% des Goldes landet in der Industrie (Elektronik, Zahngold). Der Rest wird von Banken und Anlegern in Form von Goldmünzen und Goldbarren für monetäre Zwecke gehalten.